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Benjamin Franklin

Montag, November 13, 2006

Annekdoten aus dem Medizinisch-Psychiatrischen-Komplex
Nr. 1

Poliklinik für Psychiatrie der Charité Campus Berlin-Mitte empfielt weitergehende Beratungen bei Linksradikalen in Neukölln.

Eine bemerkenswerte Vorstellung von Rehabilitationsarbeit offenbarte diesen Sommer die Sozialarbeiterin Simone Penka. Verantwortlich dafür die Patienten bei der sozialen Integration zu unterstützen, hat sie für Ihre Klienten die ganz besonderen Tipps bei Lebensfragen inpetto. In einer ihrer Mitteilungen empfahl sie dem Patienten sinngemäß:
"Wenden Sie sich an die Inititiative im Laden Lunte".

Ich musste mir schon kurz die Augen reiben.
O-Ton, der EMail:

Date: Wed, 9 Aug 2006 16:46:34
Subject: Vollständig
From: "Simone Penka"
To: "TK"

[...]

Ich habe Ihnen eine Stelle herausgesucht, die Ihnen bei all diesen Fragen Rede und Antwort stehen würde:

Unabhängige Erwerbslosenberatung:
Erwerbsloseninitiative Piquetero in der ´Lunte`, Weisestr. 53
(U-Boddinstr.), jeden Mi.: 12-16 Uhr;

Im Staddteilladen Lunte:
Infoladen LUNTE
Weisestr. 53
U-Bhf. Boddinstr. oder Bus 144
tel : 030 6223234
fax : 0721 151 441380
mail@dielunte.de

[...]

















Nicht, dass ich etwas gegen die Lunte hätte. Wahrscheinlich wird dort solide anti-kapitalistische Arbeit geleistet. Tagen dort doch sowohl Mitglieder der KP der Linke.PDS als auch Ortsgruppen der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft FAU, die auch im Verfassungsschutzbericht nicht unerwähnt bleibt. Doch wer hätte gedacht, dass das, im Rampenlicht der internationalen medizinischen Forschung stehende, Universitätsklinikum Charité Mitte in Berlin, so offiziell und eng mit den Linksradikalen kooperiert ;o) ?

Ob der Klinkchef das wohl höchstpersönlich so angeordnet hat ?

Samstag, November 11, 2006

Beschluss des Amtsgerichts

Heute früh bekam ich - wie erwartet - den Beschluss des Amtsgerichts zugestellt. Das Verfahren ist eingestellt. Es wird keine Vormundschaft eingerichtet und natürlich kein Betreuer bestellt. Die Auslagen des Betroffenen übernimmt die Staatskasse.

Damit ist nun endlich amtlich, was jedem gesunden Menschenverstand ohnehin logisch erschien.

Einerseits auf jeden Fall ein Erfolg, denn all die feigen Subjekte ,die sich Hoffnung gemacht hatten, mit ihren verlogenen Parolen eine Vormundschaft zu erreichen, sind gescheitert. Hier ist niemand, den sie sich so einfach von den Bäumen pflücken könnten.

Andererseits ein Pyrus-Sieg. Denn das alles kostete sehr viel Arbeit, Zeit und Energie. Ich bin ziemlich erschöpft. Und auch wenn die Neigung sich emotionell aufzuregen individuell sehr verschieden sein mag, ist wohl klar, dass die Begleitumstände eines solchen Verfahrens Anlass zu vielem Ärger geben können. Entschädigungen sieht das Gesetz dafür nicht vor.

Und schließlich war die gesamte Aktion von vornherein Betrug und Selbstbetrug. Da diese ursächlich von Mitgliedern der eigenen Familie ausgingen, fallen echte Gefühle von Triumph und Freude schwer. Es bleiben Spuren von Kummer und Trauer, dass solche Grenzen überhaupt je überschritten wurden.

Eher kehrt wieder eine kleine Hoffnung auf das Funktionieren des Rechtsstaats zurück. Der sich auf diesem Wege zwar leider mit Erfolg animieren und beschäftigen lässt, sich aber schließlich am Ende kein x für ein u vormachen lässt. Ein bescheidender Gewinn. pero un éxito, vamos por la fiesta !!!