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Dienstag, September 26, 2006
Mittwoch, September 13, 2006
Gelb vor Neid
Sagt mal. Dieser Herr Freyer ist doch nur eifersüchtig, weil es einem Psychologen gelungen ist, eine Krankheit zu heilen, und er und sein ganzer Fachbereich nicht begreifen, wie das geht.Sie stehen im Wald
Wenn man sich mal langsam etwas in die autopoetischen Erfindungen des FB Psychiatrie hineingelesen hat, können sie einem fast leid tun. Dass von manchen Menschen sagen muss: " Sie stehen vorm Wald und sehen die Bäume nicht." ist gemein bekannt. Psychiater haben das tragische Problem, sie stehen sogar im Wald und sehen die Bäume nicht. Ob sie sich nun vor oder zurück bewegen, sie stoßen gegen einen und kommen nicht heraus. Sie stecken fest wie Waldtrolle in ihrem spuky Märchenwald und kommen einfach nicht heraus. Die einen halten es für einen Beruf, andere Berufung, Passion, Heilsbringung und große Gnade auf dem heiligen Boden ihrer Hallen. Doch es sind keine Hallen, es ist bloß ein Wald. Und manche sehen die Bäume und auch die Zwischenräume, können in den Wald und wieder heraus, wie es ihnen gefällt. Nicht ohne sich zu wunderen, was die Waldtrolle dort treiben, und wer ihnen eigentlich die ganzen bunten Pillen in den Wald gebracht hat, mit denen sie die ganze Zeit Kaufmannsladen spielen. Ich geb's ja zu. Manchmal, aber nur manchmal stehe ich auch vorm Wald, und seh die Bäume nicht. Dafür seh ich dann die Trolle in Ihrem Wald besser. " Da! Einer kommt auf mich zu." "Autsch!" "Das hat bestimmt wehgetan. Tja, auch da stand ein Baum. Tschüß Wald."Montag, September 04, 2006
ECHT ?!
gesund, dynamisch, intelligent und ENTMÜNDIGT ?! Das geht ? Soetwas ist möglich ? In Deutschland leider Ja. Und mit euren Steuergeldern bezahlt ihr die Gebühren und Gehälter. Das Gesetz zum Einrichten einer Betreuung ( eigentlich Entmündigung, der Begriff "Bereuung" wir nur verwendet, um Akzeptanz zu Erhöhen ) wurde ursprünglich eingerichtet, um schwer Kranken und Geistig Behinderten sowie ihren Angehörigen zu helfen, professionell zu unterstützen. Damit kann dann ein sozial-pädagogisch (o.ä.) ausgebildeter Betreuer als Vormund für den Behinderten eingestezt werden. Die Voraussetzungen zur Anwendung des Betreuungsgesetzes und des PychKG (Gesetz mit dem ärztliche Behandlungen angeordnet werden können) ist jedoch das Bestehen einer geistigen Behinderung oder eine schwere Erkrankung, wie Schizophrenie oder Demenz. Unlautere Zeitgenossen können das Gesetz jedoch auch dazu verwenden, ihnen unliebsamen Zeitgenossen durch Falschaussagen vor Gericht mit Repressionen zu belegen, die dann von Amtswegen von staatlichen Organen ersteinmal automatisch durchgfeführt werden, und schließlich die Vormundschaft erwirken. So konnt es dann, dass selbst junge und gesunde Mitbürger, die meißt von eigenen Familienangehörigen den Behörden angezeigt werden, in längeren Auseinandersetzungen mit Behörden unterliegen, und schließlich durch einen Vormund entrechtet werden, obwohl sie eigentlich gesund sind. Die Voraussetzung dafür ist lediglich, dass die gemachten Anschuldigungen drastisch genug klingen, sodass eine Not zum Abwenden einer Gefahr für Körper und Leben von den Behörden kontruiert werden kann. Wenn in einem solchen Moment die Kraft und Mittel fehlen, sich rechtlich zu verteidigen, und argumentativ zu entlasten, beschließen Amtsgerichte dann nicht selten das "Ende deiner Bürgerrechte".Sonntag, September 03, 2006
Wer wird verstehen - von Fabian Sommer
Wer wird jemals verstehen, wie es sich anfühlt, wenn man von Ärzten und Angehörigen als schizophren beschimpft wird, es aber nicht ist ?
Seit Monaten lebe ich mit dem Kummer und dem Aufwand um das schwebende Entmündigungsverfahren (Betreuung ist bloß ein Eupheminsmus). Der Kummer wird zu Streß, der Streß zu Gram und Wut. Mit der Zeit macht der kummer so langsam das Herz krank. Die Wut steigt mir zu Kopf, ich bekomme Herzrasen, komme nicht mehr zur Ruhe.
Die Ärzte werden mir eben diese emotionalen Reaktionen als Zeichen für die Erkrankung auslegen, ohne sie je belegt, auch nur irgendwie plausibel begründet zu haben.
In Wahrheit wurde die Unruhe aber überhaupt erst durch die Beschimpfungen ausgelöst, Wut und Ärger durch andere provoziert und potenziert.
Wer wird jemals verstehen, wie es sich anfühlt wenn man als psychisch krank beschimpft wird, es aber nicht ist ?
Die Ärzte laben sich selbstgefällig in ihren erkenntnistheoretischen Zirkelschlüssen. Sie Wiegen sich in Unantastbarkeit und Immunität. Der einzige, der Ihre Fähigkeit als wissenschaftlich legitimiert sind sie selbst. Mit ihren Beschimpfungen zerstören sie ein gesundes Selbstwetgefühl, zerstören die Hoffnung auf einen gelungenen Lebensentwurf und beschädigen so Personen und Biographien.
Allein die Benutzung des Begriffs "psychische Krankheit" zeugt von keinem klugen Verstand.
Es geht um Bewußtsein, und das hat jeder über sich selbst am besten.
Fabian Sommer
(Name geändert, Anm. d. Red.)











